Mine de Vallauria, Bergbauanlage in Tende, Frankreich
Die Mine de Vallauria ist eine alte Bergbauanlage in den Bergen bei Tende in Südostfrankreich, etwa 1500 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Sie besteht aus Tunneln, Kammern und Überresten von Gebäuden, die Zink, Silber und Blei förderten und von Hand in das Gestein gegraben wurden.
Die Mine wurde vom 11. oder 12. Jahrhundert an genutzt und war über Jahrhunderte hinweg eine wichtige Quelle für Silber und Zink in der Region. Von 1927 bis 1929 endete der aktive Bergbau, aber die Tunnelstrukturen und ein verlassenes Bergarbeiterdorf blieben erhalten und wurden später wiederentdeckt und restauriert.
Vallauria bedeutet im Lateinischen "Goldtal", ein Name, der die glänzenden Mineralien widerspiegelt, die in den Felsen schimmern. Der Ort ist eng mit dem Leben der Bergleute verbunden, deren Geschichten und Traditionen bis heute Teil der lokalen Identität sind und in den alten Gebäuden und Tunneln weiterleben.
Besucher sollten festes Schuhwerk und warme Kleidung mitbringen, da die Temperatur im Inneren unter zehn Grad Celsius bleibt, selbst im Sommer. Ein Helm wird bereitgestellt, die Wege sind sicher markiert, aber es ist ratsam, eine Führung zu buchen, um die Geschichte und Sicherheit zu verstehen.
Die Tunnels gehen über 200 Meter in die Tiefe und zeigen farbige Mineralvorkommen in Rot, Schwarz und Weiß an den Wänden. Die Bergleute haben Feuer verwendet, um die Felsen zu erhitzen und zu zerbrechen, und diese Methoden haben sichtbare Spuren hinterlassen, die heute noch in den Kammern zu sehen sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.