Tende, Berggemeinde in den Seealpen, Frankreich
Tende ist eine Bergstadt in den Alpes-Maritimes auf etwa 816 Metern Höhe, eingebettet im Mercantour-Nationalpark. Das Gebiet erstreckt sich über 177 Quadratkilometer mit Alpen- und Mittelmeerlandschaften.
Das Gebiet war bis 1947 Teil des Königreichs Sardinien-Piemont, bevor es nach den Pariser Friedensverträgen zu Frankreich kam. Diese Verschiebung der Grenzen verband die lange italienische Geschichte mit der französischen Verwaltung.
Das Museo delle Meraviglie zeigt prähistorische Felsritzungen aus den umliegenden Tälern und dokumentiert die menschliche Besiedlung über tausende Jahre hinweg. Die Ausstellung erzählt von den frühen Bewohnern dieser Bergregion.
Drei Bahnhöfe verbinden Tende mit Nizza und Turin über Bergstrecken, mit Betrieb durch französische und italienische Bahnen. Die Zuganbindung macht die Stadt trotz ihrer abgelegenen Lage gut erreichbar.
Die Einwohner sprechen Tendasque, einen lokalen Dialekt, der Elemente von Ligurien und Provenzalisch verbindet. Diese Sprachmischung spiegelt die lange Geschichte als Grenzregion zwischen Italia und Frankreich wider.
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