Climats, Weinbaugebiete des Burgund, Weinbaugebiet in Burgund, Frankreich
Die Klimats in Burgund sind etwa 1247 einzelne Weinbergparzellen, jede mit spezifischen Bodentypen und Hanglage, die den Anbau von Trauben beeinflussen. Diese Flächen sind durch Mauern und Wege voneinander abgegrenzt und zeigen ein System, das die unterschiedlichen Bedingungen für den Weinbau innerhalb dieser Region deutlich macht.
Die Römer begannen hier bereits Trauben anzubauen, doch die systematische Einteilung der Weinberge in einzelne Klimats entwickelte sich durch Zisterziensermönche ab dem 11. Jahrhundert. Diese Mönche dokumentierten die Unterschiede zwischen den Parzellen und legten damit den Grundstein für das heute noch gültige Klassifizierungssystem.
Die Weinberge werden nach einem System benannt, das Generationen von Winzern entwickelt haben, um jedes kleine Stück Land zu charakterisieren. Besucher sehen heute noch die Feldgrenzen und Mauern, die dieses Wissen widerspiegeln und zeigen, wie die Landschaft durch menschliche Arbeit geprägt wurde.
Die Gegend ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, da die Weinberge auf sanften Hügeln liegen und kleine Wege zwischen den Parzellen verlaufen. Es ist hilfreich, sich vorher über Wanderrouten zu informieren, da die Region groß ist und manche Gegenden besser organisiert sind als andere.
Die Mauern und Feldgrenzen zwischen den Weinbergparzellen sind teilweise über 500 Jahre alt, geschaffen von Händen früherer Generationen von Winzern. Diese antiken Grenzen geben dem Landstrich sein charakteristisches, fast schachbrettartiges Aussehen und zeigen, wie lange die gleiche Einteilung bestand hat.
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