Notre-Dame de l'Ouÿe abbey, Mittelalterliche Abtei in Les Granges-le-Roi, Frankreich.
Das Kloster Notre-Dame de l'Ouÿe steht inmitten eines Waldgebiets und bewahrt eine Kirche, einen Kreuzgang sowie ein Taubenhaus aus dem 16. Jahrhundert. Die Gebäude bilden einen zusammenhängenden Komplex, der die typische Anordnung einer mittelalterlichen Klosteranlage zeigt.
Das Kloster wurde 1163 von Grandmontainer Mönchen auf Wunsch von König Ludwig VII. gegründet und erhielt königliche Privilegien sowie päpstliche Bestätigungen. Diese frühe Unterstützung sicherte dem Kloster Einfluss und Wohlstand über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Das Kloster fungiert heute als Empfangszentrum der Diözese Paris und veranstaltet Konzerte sowie Veranstaltungen zu den Europäischen Denkmaltagen. Besucher können die Räume während dieser Feierlichkeiten erkunden und das Leben der Mönche in den erhaltenen Gebäuden nachvollziehen.
Das Areal wird heute als private Veranstaltungsstätte für Jugendtreffen und spirituelle Rückzüge genutzt, wobei die Diözese Paris Unterkunftsmöglichkeiten anbietet. Besucher sollten sich vorab informieren, da der Zutritt zu besonderen Anlässen oder Tagen der Europäischen Denkmäler ermöglicht wird.
Der Überlieferung nach leitet sich der Name des Klosters von einem verirrten Prinzen ab, dessen Ruf seine Begleiter im Wald hörten und dies zur Gründung führte. Diese Geschichte verbindet die Örtlichkeit mit einer Legende, die bis heute in der Region bekannt ist.
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