Kurhaus in Mont-Dore, Französische Stadt im Département Puy-de-Dôme.
Die Therme du Mont-Dore ist ein Badehaus in der französischen Stadt Mont-Dore mit Quellen, deren Wasser zwischen 36 und 44 Grad Celsius warm ist. Das Innere zeigt eine Mischung aus römischen und byzantinischen Elementen mit hohen Bögen, bemalten Kuppeln, Marmor und kunstvollen Metallarbeiten aus dem 19. Jahrhundert.
Das Gebäude wurde zwischen 1817 und 1823 vom Architekten Ledru erbaut und steht an der Stelle ehemaliger römischer Bäder, was zeigt, dass diese Thermalquellen seit der Antike genutzt wurden. Im 19. Jahrhundert folgten mehrere Erweiterungen, etwa durch Emile Camut in den 1890er Jahren, um mehr Besucher aufzunehmen.
Die Therme trägt den Namen des Ortes Mont-Dore und spiegelt eine lange Tradition des Badens wider, die bis in die römische Zeit zurückreicht. Der Ort ist heute noch Mittelpunkt des lokalen Lebens und zeigt, wie Menschen seit Generationen hierher kommen, um sich in den warmen Quellen zu entspannen und von ihrer Heilwirkung zu profitieren.
Das Gebäude liegt zentral in Mont-Dore an der Place du Panthéon und ist leicht zu erreichen. Geführte Besichtigungen werden von April bis November angeboten und bieten Einblick in die Architektur und Ausstattung des Ortes.
Das Gebäude wurde von berühmten Schriftstellern wie George Sand besucht, die die Innenräume als römisch anmutend und die dunklen Arkaden als eindrucksvoll beschrieb. Noch heute können Besucher mit theatralisch gestalteten Führungen, den sogenannten Les Virées du Sancy, die Erfahrung eines Gastes aus dem 19. Jahrhundert nacherleben.
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