Dolmen von Peyrelevade, Megalith und archäologische Stätte in Paussac-et-Saint-Vivien, Frankreich
Das Dolmen de Peyrelevade ist ein megalithisches Grabmonument aus der Jungsteinzeit im Gemeindegebiet von Paussac-et-Saint-Vivien, in der Dordogne. Fünf aufrechte Steinplatten tragen eine große Deckplatte aus sidérolithischem Sandstein, die fast 4 Meter lang und rund 2,5 Meter breit ist.
Das Monument wurde vor mehr als 4.000 Jahren in der Jungsteinzeit errichtet und diente wahrscheinlich als Grabkammer. Im Jahr 1821 bezeugte der Historiker Wlgrin de Taillefer schriftlich sein Vorhandensein, und nach einer starken Beschädigung wurde es 1933 von einer lokalen Gesellschaft restauriert.
Das Dolmen liegt im Freien in der Landschaft der Dordogne und ist bei Tageslicht am besten zu besuchen. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen, da die Wege dorthin unbefestigt sein können.
Bei Ausgrabungen wurde im Inneren des Dolmens ein kleines grünes Steinbeil von etwas mehr als 8 Zentimetern gefunden. Das Beil gehört dem sogenannten angoumoisinischen Typ an, einer in der Region charakteristischen Bauform, die sich durch eine quadratische Kammer und einen kurzen Zugangsgang auszeichnet.
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