Oppidum de Constantine, Antike Befestigungsanlage in Lançon-Provence, Frankreich
Das Oppidum von Constantine ist eine antike befestigte Siedlung auf einem Kalksteinplateau am südlichen Rand der Bergkette La Fare. Das etwa 6 Hektar große Gelände überragt die Lagune von Berre und enthält Überreste von Wohnbereichen, Befestigungen und sakralen Anlagen.
Die Siedlung wurde zwischen dem späten 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. gegründet und war ein bedeutendes Zentrum mit fortgeschrittener urbaner Planung. Sie wurde um 20-10 v. Chr. aufgegeben, erlebte aber in der späten Antike des 4. Jahrhunderts n. Chr. eine Wiederbesiedelung.
Der Ort zeigt Spuren einer befestigten Siedlung mit religiösen Bauwerken aus der Antike. Die Archäologen fanden dort Statuen und Artefakte, die auf eine organisierte Gemeinschaft hindeuten.
Die archäologische Stätte liegt auf einem privaten Grundstück und ist nicht frei zugänglich, weshalb Besuche angemeldet werden müssen. Der größte Teil des Areals ist von dichter Vegetation bedeckt, daher ist bequemes Schuhwerk und Aufmerksamkeit beim Erkunden erforderlich.
Das Gelände liegt an der Grenze zwischen zwei unterschiedlichen Landschaftssystemen und beherbergt eine tiefe natürliche Schachtöffnung. Diese geologische Besonderheit prägt das Erscheinungsbild des Ortes und könnte die ursprüngliche Siedlungswahl beeinflusst haben.
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