Ermitage Notre-Dame-de-Vie d'Argelès-sur-Mer, Katholische Einsiedelei in den Massane Bergen, Frankreich
Das Ermitage Notre-Dame-de-Vie ist ein kleines Heiligtum, das auf einem Berghang in den Ausläufern der Pyrenäen liegt und den Blick über die darunter liegende Ebene freigibt. Die Struktur zeigt eine schlichte Kapelle mit Wohnräumen, die für einen einzelnen Bewohner ausgelegt sind.
Die Anlage wurzelt in mittelalterlichen Ursprüngen mit Grundmauern aus dem 12. Jahrhundert und wurde später mehrmals umgebaut und erneuert. Der Übergang von einer Magdalena-Kapelle zu einer Marienkapelle erfolgte im 17. Jahrhundert, was die sich wandelnde religiöse Verehrung der Region widerspiegelt.
Der Name der Kapelle erinnert an die Marienverehrung, die in der Region seit Jahrhunderten lebendig ist und bis heute das Glaubensleben prägt. Besucher finden hier einen Ort, wo lokale Traditionen und persönliches Gebet zusammentreffen.
Der Zugang erfolgt über einen Wanderweg, der von Argelès-sur-Mer aus startet und etwa anderthalb Stunden dauert, durch Waldgebiet und über steile Abschnitte führt. Gutes Schuhwerk und etwas Ausdauer sind nötig, die Belohnung ist die Ruhe und der Blick über die Ebene bei Ankunft.
Die Mauern zeigen verschiedene Bautechniken aus unterschiedlichen Jahrhunderten, was an den unterschiedlichen Steinsorten und Fugenmuster deutlich wird. Ein aufmerksamer Besucher kann regelrecht die Schichten verschiedener Bauphasen wie in einem Geschichtsbuch ablesen.
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