Argelès-sur-Mer, Verwaltungsbezirk im südlichen Okzitanien, Frankreich
Argelès-sur-Mer ist eine Gemeinde im Departement Pyrénées-Orientales an der Mittelmeerküste nahe der spanischen Grenze. Sie liegt zwischen dem Meer und den ersten Ausläufern der Albères-Bergkette, mit einem mehrere Kilometer langen Sandstrand und bewaldeten Zonen im Hinterland.
Während des Zweiten Weltkriegs entstand hier ein Internierungslager, in dem republikanische Flüchtlinge aus Spanien untergebracht wurden. Nach Kriegsende entwickelte sich die Gemeinde zu einem Badeort mit Hotels und Feriensiedlungen entlang der Küste.
Der Name stammt aus dem Katalanischen und die Einheimischen sprechen oft beide Sprachen im Alltag. Rugby hat hier tiefe Wurzeln, und an Spieltagen versammeln sich Zuschauer in den lokalen Bars entlang der Hauptstraße.
Der Ort liegt etwa zehn Kilometer südöstlich von Collioure und ist über Küstenstraßen gut zu erreichen. Sommermonate sind geschäftig, daher lohnen sich Besuche im Frühjahr oder Herbst, wenn die Strände weniger belebt sind.
Ein Pinienwald am Strand wurde in den 1860er Jahren angelegt und bedeckt heute mehrere Hektar entlang des Ufers. Diese Bäume schützen die Dünen vor Wind und bieten Schatten für Wanderer, die den Küstenpfaden folgen.
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