Dmanisi Sioni cathedral, Orthodoxe Kathedrale in Kvemo Kartli, Georgien
Die Dmanisi Sioni Kathedrale ist ein mittelalterliches Gotteshaus in Kvemo Kartli mit einer dreischiffigen Basilika und einer vorspringenden Apsis aus gräulichen Steinen. Der Bau folgt der charakteristischen Grundrissform georgischer Kirchenarchitektur mit dicken Mauern, die Raum für intensive religiöse Nutzung boten.
Das Gebäude wurde zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert errichtet und diente bis 1750 als Bischofssitz für das östliche Georgien. In seinen Mauern ruhte auch die sterbliche Hülle des georgischen Königs Vakhtang III. ab 1308.
Die Kathedrale erhielt ihren Namen nach mittelalterlicher georgischer Tradition, die religiöse Gebäude mit bedeutenden Orten in Jerusalem verbindet. Der Name verweist auf die Heiligkeit des Ortes und seine spirituelle Verbindung zur Zionskultur.
Die Kathedrale liegt an der Kreuzung zweier Flüsse und ist von außen zugänglich, wobei regelmäßige Gottesdienste stattfinden. Der Ort lässt sich gut besuchen, wenn man es an kulturellen und religiösen Aktivitäten vor Ort interessiert, und eignet sich für Fotoaufnahmen der mittelalterlichen Architektur.
Das Gebäude besticht durch ein seltenes Grundrisskonzept, bei dem die zentrale Kirche völlig von den Seitenschiffen getrennt bleibt und diese ein eigenständiges Dach haben. Dieses ungewöhnliche Layout macht es zu einem architektonischen Beispiel georgischer Baukunst, das anderswo selten anzutreffen ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.