Pitareti, Mittelalterliches Kloster in der Gemeinde Tetri Tsqaro, Georgien.
Das Pitareti Kloster ist ein Steinkloster auf erhöhter Position entlang der Schlucht des Flusses Kcia, mit einer Zentralkirche, Glockenturm und Befestigungsmauern. Der Komplex umfasst neben der Hauptkirche auch Nebengebäude, die das alltägliche Leben der Mönche widerspiegeln.
Das Kloster wurde zwischen 1213 und 1222 während der Herrschaft von Lasha-George errichtet und enthält Grabsteine bedeutender Persönlichkeiten. Diese Periode markierte eine Zeit des kulturellen und künstlerischen Aufblühens im Königreich Georgien.
Das Kloster zeigt in der Hauptkirche aufwändige Steinschnitzereien und erhaltene Fresken aus dem 13. Jahrhundert, die mittelalterliche georgische Kunsttraditionen verkörpern. Die Wände dokumentieren durch ihre Verzierungen die künstlerischen Fähigkeiten und religiösen Überzeugungen der damaligen Mönche.
Das Kloster liegt etwa 12 Kilometer südwestlich von Tetritskaro und bleibt das ganze Jahr über zugänglich für Besucher, die sich für religiöse Architektur interessieren. Die Lage auf erhöhtem Gelände bedeutet, dass Besucher mit einigen Wegen auf unebenem Terrain rechnen sollten.
Das Kloster besitzt einen mittelalterlichen Weinkeller und landwirtschaftliche Strukturen, die zeigen, wie die Mönche ihre eigenen Lebensmittel produzierten. Diese Anlagen verdeutlichen, dass das Kloster eine völlig unabhängige Gemeinschaft war, die sich selbst versorgte.
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