Mghvimevi monastery, Orthodoxes Kloster in der Gemeinde Chiatura, Georgien
Das Mghvimevi-Kloster ist ein Klosterkomplex, der in einer natürlichen Felsformation am Fluss Kvirila liegt und zwei Kirchen, einen Glockenturm sowie Mönchszellen umfasst. Die Gebäude sind horizontal in den Fels eingebettet, sodass Bauwerk und Fels ohne klare Trennlinie ineinander übergehen.
Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert errichtet, als Baumeister bestehende Höhlen in ein religiöses Zentrum umwandelten. Die abgeschiedene Lage bot Mönchen und der lokalen Bevölkerung in Konfliktzeiten Schutz.
Die Hauptkirche zeigt geschnitzte Steindetails an den Wänden und beherbergt eine hölzerne Ikonostase aus dem 18. Jahrhundert mit Darstellungen der Klostergründer. Die Fresken im Inneren erzählen von Heiligen und sind bis heute ein zentrales Element des Besuchserlebnisses.
Der Weg zum Kloster führt über einen schmalen Pfad entlang der Felswand bis zum Höhleneingang, der steil und stellenweise rutschig sein kann. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind empfehlenswert.
Archäologische Ausgrabungen in der Nähe des Klosters förderten prähistorische Artefakte zutage, darunter Pfeilspitzen und Spuren menschlicher Besiedlung. Diese Funde zeigen, dass die Höhlen bereits lange vor dem Bau des Klosters als Unterkunft genutzt wurden.
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