Nikorzminda-Kathedrale, Orthodoxe Kathedrale in Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien, Georgien.
Die Nikortsminda-Kathedrale ist ein Gotteshaus in Georgien, das sich durch eine zentrale Kuppel und fünf Innennischen auszeichnet. Zwölf Fenster im Trommelteil der Kuppel sorgen für reichlich natürliches Licht im Inneren.
Der Bau begann im Jahr 1001 unter König Bagrat III., einem wichtigen Moment in der georgischen Kirchengeschichte. Später, im 16. Jahrhundert, war das Gebäude so verfallen, dass umfangreiche Reparaturen notwendig wurden.
Die Steinmetzarbeiten an den Außenmauern zeigen religiöse Szenen wie die Verklärung Jesu und den Jüngsten Tag. Diese Schnitzereien erzählen Geschichten für Menschen, die lesen konnten oder nicht, und waren ein wichtiger Teil der kirchlichen Lehre.
Das Gebäude steht auf etwa 1217 Metern Höhe in einem bergigen Gebiet, daher sollte man mit etwas Steigung rechnen. Besucher werden regelmäßig empfangen, sowohl für religiöse Zwecke als auch für kulturelle Interessierte.
Das Innere zeigt eine seltene sechsschalige Grundrissform, die nirgendwo anders in dieser Region zu sehen ist. Dies war ein mutiger architektonischer Entwurf für die Zeit und macht das Gebäude baulich einzigartig.
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