Tmogvi, Mittelalterliche Burg in Samtskhe-Javakheti, Georgien.
Tmogvi ist eine Burg, die sich über drei Hügel auf einem felsigen Felsen am linken Ufer des Flusses Mtkvari erstreckt und unterschiedlich hohe Mauern aufgrund des unebenen Geländes aufweist. Die Strukturen folgen dem natürlichen Geländeverlauf und schaffen so eine komplexe Anordnung verschiedener Bauteile.
Die Burg wurde erstmals in Aufzeichnungen des 10. Jahrhunderts erwähnt und diente als Verteidigungspunkt für Handelsrouten zwischen dem Javakheti-Hochland und der Kura-Schlucht. Diese strategische Lage machte sie zu einem wichtigen Kontrollpunkt für die Region.
Der Name Tmogvi leitet sich vom georgischen Wort mogvi ab, das sich auf heidnische Priester bezieht, die in der Region alte Religionen ausübten. Diese Verbindung zur Vergangenheit zeigt sich noch heute in der Bedeutung des Ortes für das lokale Verständnis spiritueller Geschichte.
Der Ort ist über zwei verschiedene Wege erreichbar: einen steilen Fußpfad oder eine Schotterpiste, die an einer Fußgängerbrücke in der Nähe des Dorfes Tmogvi beginnt. Besucher sollten je nach gewähltem Weg feste Schuhe und etwas Zeit zum Aufstieg einplanen.
Bei archäologischen Grabungen wurde eine Kupfermünze aus dem 11. Jahrhundert entdeckt, auf der Kaiser Konstantin 9. dargestellt ist und die sich heute im Georgischen Nationalmuseum befindet. Diese Münze zeigt die Verbindungen zwischen dieser Region und dem fernen Byzantinischen Reich.
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