Wiener Tor, Mittelalterlicher Eingang am Wiener Tor Platz in der Budaer Burg, Budapest, Ungarn
Das Wiener Tor ist eine mittelalterliche Eingangsstruktur am Wiener Tor Platz in der Burgviertel von Buda mit einer Durchgangsöffnung und dekorierten Säulen. Es verbindet verschiedene Teile der Festung und zeigt Steinmetzarbeiten von Bildhauer Béla Ohmann.
Die Struktur entstand ursprünglich im Mittelalter als Samstags-Tor und wurde 1896 vollständig abgerissen. Die heutige Version wurde 1936 als Gedenkstätte für die Rückeroberung von Buda im Jahre 1686 wiederhergestellt.
Das Tor symbolisiert die lange Verbindung zwischen Budapest und Wien, sichtbar in seiner Mischung aus ungarischen und österreichischen architektonischen Elementen. Die Reliefs und Dekorationen zeigen, wie diese beiden Städte sich in der Form des Gebäudes widerspiegeln.
Der Durchgang ist für Fußgänger leicht erreichbar und verbindet mehrere Bereiche der Burgviertel miteinander. Fahrzeuge werden durch automatische Schranken kontrolliert, während Besucher frei zwischen den verschiedenen Teilen des Platzes wechseln können.
Der aktuelle Bau wurde vom Architekten Jenő Kismarty-Lechner entworfen und enthält eine Skulptur eines laufenden Engels. Diese Kunstwerk ist eine Besonderheit, die viele Besucher übersehen, wenn sie das Tor durchqueren.
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