Szentendre, Künstlerische Flussstadt im Komitat Pest, Ungarn.
Szentendre ist eine Stadt an einem Fluss in Ungarn mit engen, gepflasterten Straßen und farbigen Häusern mit roten Dächern. Der zentrale Platz wird von mehrstöckigen Gebäuden mit farbenfrohen Fassaden umgeben, wo sich Geschäfte, Cafés und Galerien befinden.
Die Stadt entstand als Zuflucht für Flüchtlinge aus dem Balkan im späten 17. Jahrhundert, die von dem lokalen Herrscher willkommen geheißen wurden. Diese Verbindung zur südöstlichen europäischen Geschichte hat bis heute die Architektur und religiöse Infrastruktur geprägt.
Der Ort zieht seit vielen Jahrzehnten Künstler an, die in den alten Häusern Ateliers eingerichtet haben und das Stadtbild mit Galerien und Workshops prägen. Die traditionelle Handwerkskunst und das kreative Leben sind hier sichtbar in offenen Werkstätten und in den Straßen, wo man Kunsthandwerk kaufen kann.
Die Stadt liegt etwa eine Stunde nördlich von Budapest und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die regelmäßig verkehren. Am besten erkundet man die engen Straßen zu Fuß, und der Fluss bietet schöne Aussichten sowie Plätze zum Ausruhen.
Ein Freilichtmuseum in der Nähe zeigt traditionelle Häuser und Werkstätten aus verschiedenen Regionen Ungarns mit einem historischen Zugverkehr zwischen den Gebäuden. Besucher können sehen, wie Menschen früher auf dem Land lebten und arbeiteten, mit echten Demonstrationen traditioneller Handwerkstechniken.
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