Burg Hollókö, Mittelalterliche Burgruine im Komitat Nógrád, Ungarn.
Hollókő Castle sind Ruinen einer mittelalterlichen Steinburg auf einem Hügel auf 347 Metern Höhe. Von dort aus blickt man über die Cserhát-Berge und auf traditionelle Palóc-Siedlungen hinab.
Nach der Mongoleneinfall im 13. Jahrhundert erbaute der Adelsclan der Kacsics diese Verteidigungsanlage, die 1310 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Die Burg prägte die Region über Jahrhunderte hinweg.
Der Name Hollókő bedeutet Rabenstein und stammt aus einer Geschichte, in der Raben unter dem Befehl einer Hexe Steine zum Bau der Festung trugen. Die Legende ist bis heute Teil der lokalen Identität und wird von Besuchern und Einwohnern gleichermaßen erzählt.
Man erreicht die Burg über gekennzeichnete Wanderwege vom Dorf aus, die das ganze Jahr zugänglich sind. Geführte Touren und Demonstrationen mittelalterlicher Waffen werden angeboten.
Die Ruine ist Teil des ersten ungarischen Dorfkomplexes, der 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Das angrenzende Dorf Hollókő mit seinen bemalten Holzhäusern ist ebenso geschützt und bildet mit der Burg eine kulturelle Einheit.
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