Parádfürdő, Kurort und Stadtteil in Parád, Ungarn.
Parádfürdő ist ein Kurort und Stadtteil von Parád an der Nordseite des Kékes-Gipfels in der Mátra-Bergkette. Der Ort erstreckt sich entlang des Baches Parádi-Tarna im Kreis Heves und nutzt drei verschiedene Mineralwassertypen: Alaun-Eisenwasser aus Bergwerken, Schwefel-Bikarbonat-Wasser und kohlensäurehaltige Quellen für Verdauungsbeschwerden.
Der Ort erlangte 1763 Bedeutung, als Königin Maria II. eine Umfrage der Mineralwässer anordnete, die zur Entdeckung von heilsamem Alaun-Wasser durch Ferenc Markhot führte. Diese Entdeckung legte den Grundstein für die Entwicklung zu einem Kurort.
Das Cifra Stall, seit 1971 als Kutschenmuseum gestaltet, zeigt die Verkehrsgeschichte der Region durch eine umfangreiche Sammlung historischer Fahrzeuge. Die ausgestellten Wagen erzählen von den Transportmitteln, die Besucher und Patienten früher in diesen Kurort brachten.
Das Gelände liegt in einem Bergtal mit leichtem Zugang zu Mineralquellen und dem Museum. Besucher sollten mit wechselhaftem Bergwetter rechnen und bequeme Schuhe mitbringen, da die Wege zwischen den Quellengebieten und Behandlungsanlagen zu Fuß zu bewältigen sind.
Das Erzsébet-Park-Hotel beherbergt eine Mofetta-Einrichtung, die natürliche Kohlendioxid-Gasbehandlungen durch Quellen in der Nähe von Mineralwasserquellen anbietet. Diese seltene natürliche Methode ist bei Gästen beliebt, die alternative Heilverfahren suchen.
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