Palais Karátsonyi, Aristokratisches Palais in Krisztinavaros, Budapest, Ungarn.
Das Karátsonyi-Palais war ein Adelssitz in Budapest mit einer imposanten neobarocken Fassade, die sich zum Vérmező-Park und zur Burg von Buda öffnete. Das Gebäude verfügte über einen Theatersaal für etwa 300 Personen, eine Kunstgalerie mit barocken Gemälden und eine umfangreiche Bibliothek.
Das Palais wurde zwischen 1853 und 1856 nach Plänen von József Pán erbaut und ersetzte ein älteres Barockgebäude, das dem Beamten Ignác Kalmárffy gehörte. Das Gebäude stand bis zu seiner Zerstörung 1938 an der Kreuzung von Kuny-Domokos-Straße, Mikó-Straße und Kosciuszko-Tádé-Straße.
Das Palais war bekannt für seine Theaterräume und Kunstsammlungen, die es zu einem Treffpunkt für Künstler und Musiker machten. Die Räume spiegelten den Geschmack und die Ambitionen der Wiener Aristokratie wider, die hier regelmäßig zusammenkam.
Das Palais befand sich an einem zentralen Ort in Krisztinavaros und war leicht von mehreren Straßen aus zugänglich. Heute existiert das Gebäude nicht mehr, aber der Standort liegt in einem historischen Viertel, das noch immer von Architektur aus verschiedenen Epochen geprägt ist.
Das Palais war bekannt für die großen Bälle, die dort stattfanden und an denen europäische Monarchen teilnahmen, darunter König Franz Joseph und Königin Elisabeth. Diese Veranstaltungen machten es zu einem Zentrum des höfischen Lebens in Budapest während des 19. Jahrhunderts.
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