Sangihe-Inseln, Vulkanischer Archipel in Nord-Sulawesi, Indonesien.
Die Sangihe-Inseln sind eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs in Nord-Sulawesi mit mehreren bewohnten Inseln wie Sangihe, Siau, Tahulandang und Biaro. Sie erstrecken sich über etwa 260 Kilometer und zeigen eine vielfältige Landschaft aus grünen Hügeln, Küstengemeinden und aktiven Vulkanen.
Holländische Händler errichteten im 17. Jahrhundert Handelsstützpunkte auf den Inseln und sicherten sich die Kontrolle über das Gebiet. Nach der indonesischen Unabhängigkeitserklärung 1945 wurden die Inseln Teil der neuen Nation.
Die Bewohner sprechen Sangir, eine Sprache mit eigener Identität, die tägliches Leben und Traditionen prägt. Lokale Fischerei und Landwirtschaft sind eng mit dieser Sprachgemeinschaft verbunden und zeigen sich in den Dörfern und auf den Märkten.
Tahuna ist der Hauptort auf Sangihe und verfügt über einen Hafen sowie den Flughafen Naha für Anreisen von außerhalb. Boote verbinden die einzelnen Inseln miteinander und sind das wichtigste Verkehrsmittel zwischen den Gemeinden.
Der Berg Awu auf Sangihe ist ein aktiver Vulkan von etwa 1320 Metern Höhe, dessen Eruptionen über Jahrzehnte hinweg die Böden mit Nährstoffen anreichern. Diese vulkanische Aktivität macht die Inseln landwirtschaftlich besonders fruchtbar und prägt das Landschaftsbild.
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