Island Bridge, Straßenbrücke in Dublin, Irland
Islandbridge ist eine steinerne Brücke über den Fluss Liffey im Westen von Dublin und verbindet die South Circular Road mit der Conyngham Road. Sie verfügt über einen einzelnen elliptischen Bogen und führt den täglichen Straßenverkehr aus dem Stadtzentrum in Richtung Westen.
Die Brücke wurde zwischen 1791 und 1793 vom Architekten Alexander Stevens entworfen und ersetzte eine ältere Struktur, die durch Überschwemmungen zerstört worden war. Ursprünglich hieß sie Sarah's Bridge und wurde 1922, nach der irischen Unabhängigkeit, in Islandbridge umbenannt.
Die Brücke trägt einen Namen, der mit Irlands Unabhängigkeit verbunden ist und die Verbindung zum nahe gelegenen Phoenix Park widerspiegelt. Für Besucher, die den Park erkunden, ist dieser Übergang ein natürlicher Durchgangspunkt, der die westlichen Stadtteile mit einem der großen grünen Räume Dublins verbindet.
Die Brücke ist zu Fuß und mit dem Auto leicht erreichbar; auf der Nordseite beginnt unmittelbar der Phoenix Park, der zu Fuß gut zugänglich ist. Wer die Gegend erkunden möchte, sollte früh am Morgen kommen, wenn weniger Verkehr herrscht.
Archäologische Ausgrabungen in der Nähe der Brücke förderten wikingerzeitliche Gräber aus dem 9. und 10. Jahrhundert zutage. Dieser Fund deutet darauf hin, dass sich hier eine der ältesten nordischen Siedlungen auf irischem Boden befand.
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