Áras an Uachtaráin, Präsidentenresidenz im Phoenix Park, Dublin, Irland
Áras an Uachtaráin ist eine klassizistische Residenz im Phoenix Park von Dublin, die seit 1938 als offizieller Amts- und Wohnsitz des irischen Staatsoberhaupts dient. Das weiße Hauptgebäude zeigt einen nördlichen Portikus mit dorischen Säulen aus Portland-Stein und erstreckt sich über mehrere Flügel mit insgesamt 92 Räumen.
Das Anwesen entstand 1751 als privater Landsitz für Nathaniel Clements, den Parkaufseher des Phoenix Park. Ab 1782 wurde es zur Viceregal Lodge umgebaut und beherbergte die britischen Vizekönige, bis der erste irische Präsident Douglas Hyde 1938 einzog.
Der irische Name bedeutet "Haus des Präsidenten" und ersetzte die frühere britische Bezeichnung nach der Unabhängigkeit. An Samstagen öffnen sich einige Empfangsräume für die Öffentlichkeit, sodass Besucher die Amtsräume des Staatsoberhaupts sehen können.
Führungen finden samstags statt und zeigen ausgewählte Räume des Anwesens sowie die umliegenden Gärten. Besucher sollten sich vorher anmelden, da die Platzzahl begrenzt ist und Sicherheitskontrollen durchgeführt werden.
In den Gärten steht ein Rundbau aus dem 18. Jahrhundert, der ursprünglich als Observatorium geplant war, aber nie fertiggestellt wurde. Die Anlage beherbergt außerdem eine große Herde von Damhirschen, die frei auf dem Gelände umherstreifen.
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