Mazor, Landwirtschaftlicher Moshav im Regionalrat Hevel Modi'in, Israel
Mazor ist ein Moschaw, eine judische Agrargemeinschaft im Sudosten der Sharon-Ebene, etwa drei Kilometer sudostlich von Petah Tikva gelegen. Die Siedlung breitet sich uber landwirtschaftliche Flachen und Wohngebiete aus, wo heute etwa 1300 Menschen leben.
Die Siedlung wurde 1949 von judischen Einwanderern aus der Tschechoslowakei und Ungarn gegrundet. Das ursprungliche Dorf hatte zunachst einen anderen Namen, wurde aber spater nach einem Heilkrautfabrik umbenannt, um die wirtschaftliche Bedeutung dieser fruhen Industrie widerzuspiegeln.
Die Gemeinschaft lebt von der Landwirtschaft und bewahrt diese Lebensweise bis heute. Viele Bewohner arbeiten noch in den umliegenden Feldern oder in kleinen Betrieben, die das Leben im Dorf prägen.
Der Ort liegt leicht zu erreichen, mit Wohngebieten, Feldern und Gemeinschaftseinrichtungen, die zusammen das Dorf bilden. Die flache Landschaft macht es einfach, das Gebiet zu erkunden, und es gibt offene Bereiche zum Gehen.
Unter der Oberflache verbergen sich archaologische Funde aus der Zeit der Roemer, darunter ein seltenes Grabmal aus dem 3. Jahrhundert. Dieses Denkmal bleibt das einzige seiner Art, das in Israels Landschaft erhalten geblieben ist und bietet einen Blick in die antike Vergangenheit der Region.
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