Mahane Yisrael, Einwandererlager nahe Lod, Israel.
Mahane Yisrael war ein Aufnahmelager in der Nähe von Lod mit einfachen Häusern, die in Reihen angeordnet waren und als Übergangswohnungen für ankommende Einwanderer dienten. Die Siedlung verfügte über grundlegende Infrastruktur für das tägliche Leben der Bewohner.
Das Lager wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, um die vielen jüdischen Einwanderer aufzunehmen, die nach der Gründung des Staates Israel ankamen. Es war Teil des Systems von Übergangsstätten, das das junge Land schnell aufbauen musste.
Der Ort war Heimat für Menschen aus vielen Ländern, die ihre Bräuche mitbrachten und gemeinsam lernten, sich in ihrer neuen Heimat zurechtzufinden. Die alltägliche Nachbarschaft bot Raum zum Austausch und für erste Schritte in der hebräischen Sprache.
Wer das Gelände besucht, kann zu Fuß die verschiedenen Wohnbereiche erkunden, wobei die einfache Struktur des Lagers noch heute sichtbar ist. Der Standort war strategisch gewählt, um gute Verbindungen zu Arbeitsmöglichkeiten und Transporteinrichtungen in der Region zu bieten.
Jede Familie erhielt einen zugewiesenen Platz im Lager, wo sie sich schnell eine Art Nachbarschaft aufbauten und sich gegenseitig unterstützten. Diese kleinräumige Struktur half vielen, sich trotz Unsicherheit am neuen Ort heimisch zu fühlen.
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