Old Synagogue in Motza, Osmanische Synagoge in Motza, Israel.
Die Synagoge in Motza ist ein Steingebäude aus der Osmanischen Zeit mit dicken Mauern und traditionellen gewölbten Fenstern, die für religiöse Bauwerke der Region typisch sind. Der Bau sitzt auf Fundamenten, die bis zur Zeit der Kreuzzüge zurückreichen.
Das Gebäude wurde 1871 von Yehoshua Yellin ursprünglich als Karawanserai erbaut, bevor es später zu einer Synagoge umgewandelt wurde. Diese Umnutzung spiegelt die wachsende jüdische Bevölkerung und Besiedlung des Ortes wider.
An den Wänden des Gebäudes hängen Informationen über die ersten jüdischen Siedlerfamilien, die sich hier niederließen. Eine Mosaikkunstwerk zeigt, wie das Synagogengebäude in das Tal von Motza eingebettet ist.
Das Gebäude ist während regelmäßiger Gebetszeiten für Besucher zugänglich, besonders am Samstag. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten vorher zu überprüfen, da es hauptsächlich als aktiver Gebetsort genutzt wird.
Archäologische Ausgrabungen in der Nähe des Gebäudes in 1973 brachten zahlreiche Artefakte aus der römischen Besiedlungszeit der Region ans Licht. Diese Funde zeigen, dass der Ort eine lange Geschichte menschlicher Besiedlung aufweist, die noch vor der modernen jüdischen Ansiedlung beginnt.
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