Kangchendzönga-Nationalpark, Nationalpark und Weltkulturerbe in Sikkim, Indien.
Khangchendzonga ist ein geschütztes Gebiet im Norden von Sikkim mit Wäldern, Wiesen und Felslandschaften, das sich über mehr als tausendsechshundert Quadratkilometer erstreckt. Die Höhenunterschiede reichen von subtropischen Lagen bis hinauf zu Schneeflanken in extremer Höhe, was unterschiedliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere schafft.
Der indische Staat richtete das Schutzgebiet Ende der siebziger Jahre ein, um die Bergwelt und ihre Bewohner vor größeren Eingriffen zu bewahren. Etwa vier Jahrzehnte später erhielt der Park internationale Anerkennung für seine natürliche Vielfalt und die Verbindung zur Kultur der Menschen vor Ort.
Der Name bedeutet in der Sprache der Region die Heimstatt der Götter, und bis heute verbinden die hier lebenden Gemeinschaften die Gipfel und Täler mit spirituellen Überzeugungen. Einheimische Gruppen praktizieren Rituale in der Nähe bestimmter Berghänge und Seen, die als heilig gelten und zu wichtigen Zeiten im Jahr besucht werden.
Reisende brauchen eine Genehmigung, bevor sie das Gebiet betreten dürfen, und sollten ihre Besuche für Frühjahr oder Herbst planen, wenn das Wetter günstiger ist. Die Wege führen durch steile Hänge und wechselnde Klimazonen, daher ist warme und wetterfeste Kleidung nötig.
Hier steht der dritthöchste Gipfel der Erde, der sich über achttausendfünfhundert Meter in die Höhe erhebt und von weitem sichtbar ist. Im Gebiet leben mehr als fünfhundert Vogelarten, dazu Schneeleoparden und rote Pandas, die in den höheren Wäldern und auf den Felsgraten zu finden sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.