Dubdi Monastery, Buddhistisches Kloster im Bezirk Gyalshing, Indien
Das Dubdi-Kloster ist ein aus Stein erbautes Gompa auf einem Hügel oberhalb des Dorfes Yuksom im Gyalshing-Distrikt, Indien. Es trägt eine glockenförmige vergoldete Kuppel und ein flaches Dach aus Eisenblechen und bewahrt in seinen Räumen alte Manuskripte und religiöse Texte.
Lhatsun Namkha Jigme, ein Asket aus Tibet, gründete Dubdi 1701 unter der Herrschaft Chogyar Namgyals; es gilt als ältestes Kloster Sikkims. Seine grüne Darstellung des Gründers erinnert an das in Yuksom gegründete Königreich, wo er mit zwei weiteren Lamas 1642 Phuntsog Namgyal zum ersten Chogyal krönte. Von vier damals errichteten Klöstern besteht nur Dubdi; die übrigen Stellen sind heute an Wacholderbäumen, einem Felsenhügel und einem Chorten zu erkennen.
Das Kloster birgt die Statuen der drei Lamas, die Yuksom gründeten und 1642 die Krönung von Phuntsog Namgyal zum ersten Chogyal leiteten. Ein grünes Bildnis von Lhatsun Chenpo ist hier geweiht, und das Innere ist mit Gottheiten und Heiligen bemalt. Der Name Dubdi bedeutet in der lokalen Sprache „der Rückzugsort“.
Der Weg von Yuksom führt steil durch den Wald bergauf und dauert etwa eine Stunde zu Fuß. Ein einzelner Mönch betreut den Ort, daher ist ein ruhiges und respektvolles Verhalten während des Besuchs wichtig.
Dubdi ist das einzige der vier Klöster, die zur Zeit der Gründung Sikkins errichtet wurden und noch stehen. Die anderen drei Stätten sind heute durch eine Gruppe von vier Wacholderbäumen, einen Felsenhügel mit zwei Wacholderbäumen und einen Chorten gekennzeichnet, der ursprünglich die Residenz des Königs war.
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