Kondana-Höhlenkloster, Buddhistische Höhlenanlage im Distrikt Raigad, Indien
Die Kondana-Höhlen sind ein in Basaltfelsen gehauener buddhistischer Höhlenkomplex mit 16 Kammern unterschiedlicher Größe. Sie enthalten Meditationshallen, Mönchswohnungen und verschiedene architektonische Merkmale aus dem alten Indien.
Diese Höhlen entstanden in den ersten Jahrhunderten vor Christus und wurden von Mönchen als Schutzräume während der Monsunzeit und als Orte der Andacht genutzt. Ihre Entstehung fällt in die Zeit der Satavahana-Dynastie, einer bedeutenden antiken indischen Herrscherfamilie.
Die Höhlen zeigen buddhistische Handwerkstraditionen durch aufwendige Steinmetzarbeiten und Sanskrit-Inschriften an ihren Wänden. Diese Details spiegeln wider, wie Mönche ihren Glauben durch Kunst in den Felsen ausdrückten.
Der Zugang zu den Höhlen erfolgt über einen Waldweg ab dem Dorf Rajmachi, der anfangs steil bergab führt. Gutes Schuhwerk und ausreichend Zeit sind wichtig, da der Weg uneben und natürlich ist.
Mehrere Kammern enthalten achtkantige Säulen, die Räume für die Mönche voneinander trennen und ein seltenes Merkmal dieser architektonischen Periode darstellen. Diese Säulen zeigen, wie sorgfältig die Mönche ihre Wohnbereiche planten.
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