Karla Caves, Buddhistisches Höhlenkloster im Distrikt Pune, Indien.
Karla Caves ist ein in Fels gehauenes Kloster im Distrikt Pune in Maharashtra, das sich an einem steilen Hang über dem umliegenden Land erhebt. Die Anlage besteht aus einer großen Gebetshalle mit hohen gewölbten Decken, in die Säulen und Figuren direkt in den Stein gehauen wurden.
Die ersten Höhlen wurden etwa im 2. Jahrhundert v. Chr. von buddhistischen Mönchen geschaffen, die entlang der Handelswege zwischen der Küste und dem Inland lebten. Spätere Erweiterungen erfolgten bis ins 5. Jahrhundert, wobei Händler und Herrscher aus der Region Spenden leisteten.
Der Name leitet sich vom gleichnamigen Dorf ab, das heute noch in der Nähe der Anlage liegt und als Ausgangspunkt für Besucher dient. Wanderer und einheimische Familien nutzen den Aufstieg zu den Höhlen oft als Wochenendausflug, wobei sie an kleinen Ständen vorbeikommen, an denen Erfrischungen verkauft werden.
Der Aufstieg zur Anlage führt über eine lange Steintreppe, die bei Regen rutschig werden kann und bei heißem Wetter anstrengend ist. Bequeme Schuhe und Wasser sind hilfreich, da der Weg teilweise steil verläuft und etwa 20 Minuten dauert.
Eine freistehende Säule am Eingang trägt vier Löwenfiguren auf der Spitze, die an das Symbol von Kaiser Ashoka erinnern. Sie wurde von Händlern gestiftet, deren Namen in alten Inschriften an den Wänden zu lesen sind.
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