Olperer, Alpengipfel in den Zillertaler Alpen, Österreich.
Der Olperer ist ein alpiner Gipfel in den Zillertal Alpen und misst etwa 3.476 Meter Höhe. Er bildet den Hauptgipfel des Tuxer Kamms und wird von mehreren Gletschern umgeben, einschließlich des Hintertux Gletschers an seiner Nordseite.
Der Gipfel wurde erstmals 1867 von Paul Grohmann, Georg Samer und Jakob Huber erklommen und prägte damit die alpinistische Erschließung dieser Region. Diese Erstbesteigung markierte einen Wendepunkt in der Erkundung der höheren Gipfel des Zillertal.
Der Berg ist Teil des Berliner Höhenwegs, eines Wandernetzwerks, das Alpenvereinshütten in der Zillertal-Region miteinander verbindet. Dieses Netzwerk prägt die Art, wie Bergsteiger die Gegend erleben und durchqueren.
Klettern auf den Gipfel ist über zwei Hauptrouten möglich: von der Olperer Hütte über den Südostgrat oder von der Geraer Hütte über Gletscherabschnitte. Je nach Schneelage und Bedingungen sollten Erfahrung im Bergsteigen und Ausrüstung für Eis und Schnee mitgebracht werden.
Der Hintertux Gletscher an der Nordseite ist einer der wenigen Gletschern in diesem Gebiet, der das ganze Jahr über Gletscherspalten aufweist. Diese ständige Dynamik macht die Route technisch anspruchsvoll und erfordert besondere Aufmerksamkeit.
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