Freihaustheater, Opernhaus im Bezirk Wieden, Wien, Österreich
Theater auf der Wieden war ein Opernhaus im Wieden-Distrikt Wiens, das drei Geschosse mit geteiltem Erdgeschoss und zwei Rängen umfasste. Zwanzig Privatboxen boten verschiedene Perspektiven auf die Bühne und ermöglichten unterschiedlichen Zuschauern, das Geschehen auf der Bühne zu verfolgen.
Das Haus öffnete seine Türen 1787 unter der Leitung von Emanuel Schikaneder, der später mit Mozart zusammenarbeitete. Die Uraufführung der Zauberflöte 1791 markierte einen Höhepunkt in seiner Geschichte, bevor es 1801 geschlossen wurde.
Die Spielstätte trug einen deutschen Namen, der ihre Ausrichtung auf Werke in deutscher Sprache widerspiegelte. Das Publikum erlebte hier Opern und Schauspiele, die den Geschmack der Zeit präägten und das Theater zu einem Ort machten, wo Wiener Zuschauer ihre Sprache auf der Bühne hörten.
Das Theater befand sich innerhalb des Freihaus-Komplexes an der Kreuzung der heutigen Operngasse zwischen Hausnummern 23 und 32. Besucher sollten beachten, dass diese historische Stätte heute nicht mehr existiert und nur noch durch historische Aufzeichnungen erhalten ist.
Der Freihaus-Komplex, in dem sich das Theater befand, hatte seit 1647 einen besonderen kaiserlichen Steuererlass erhalten. Diese Ausnahmestellung machte das Gelände zu einem eigenartigen Ort innerhalb der Stadt, wo andere Regeln galten.
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