Bärenmühle, Mehrfamilienhaus im Bezirk Wieden, Wien, Österreich.
Bärenmühle ist ein Wohngebäude mit mehreren Familienhäusern im Wieden-Bezirk von Wien, gelegen an der Rechten Wienzeile 1-1A neben dem Naschmarkt. Das Gebäude verbindet Wohnräume mit einer zentralen Position inmitten des städtischen Gefüges und zeigt Architekturelemente, die sich in die umgebende Landschaft einfügen.
Die Bärenmühle wurde 1937 von den Architekten Heinrich Schmid und Hermann Aichinger erbaut und ersetzte eine alte Mühle, die seit 1705 betrieben worden war. Der Neubau markierte das Ende der Mühlennutzung an diesem Standort nach fast 90 Jahren Betrieb.
Der Name des Gebäudes stammt von einer benachbarten Kneipe namens 'Zum schwarzen Bären', nicht von einer lokalen Legende über eine Begegnung eines Müllers mit einem Bären. Das Haus trägt diese Bezeichnung bis heute weiter, obwohl die ursprüngliche Gaststätte längst verschwunden ist.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt über die Rechte Wienzeile, eine Hauptstrasse mit mehreren Verkehrsanbindungen in der Nähe. Besucher sollten beachten, dass dies ein privates Wohngebäude ist und nur die Aussenseite einsehbar ist.
Der Dichter Ignaz Franz Castelli lebte im ursprünglichen Mühlengebäude bis zu seinem Tode 1862 und hinterließ literarische Bedeutung an diesem Ort. Sein Aufenthalt verbindet die Literaturgeschichte Wiens mit dieser bescheidenen Wienzeile-Adresse.
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