Bärenmühle, Mehrfamilienhaus im Bezirk Wieden, Wien, Österreich.
Die Bärenmühle ist ein keilförmiger Wohnbau zwischen Rechter Wienzeile und Operngasse am Rande des Karlsplatzes im Wiener Bezirk Wieden. Heinrich Schmid und Hermann Aichinger planten ihn 1937/38. Durch das Erdgeschoß führt der Bärenmühldurchgang als Fußgängerverbindung zwischen Operngasse und Rechter Wienzeile. Eine Relieftafel von Oskar Thiede an der Fassade zeigt die Sage vom Bärenüberfall.
Von 1705 bis 1794 stand eine Mühle auf dem Nachbargrundstück, etwa Rechte Wienzeile 3; danach wurde sie auf das angrenzende Areal verlegt und blieb dort bis 1856 in Betrieb, als der Mühlbach zugeschüttet wurde. In der Mühle wohnte der 1862 verstorbene Dichter Ignaz Franz Castelli. Ab 1930 wurde das Freihaus abgerissen, 1937/38 folgte der keilförmige Bau von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger.
Der Name des Gebäudes stammt von einer benachbarten Kneipe namens 'Zum schwarzen Bären', nicht von einer lokalen Legende über eine Begegnung eines Müllers mit einem Bären. Das Haus trägt diese Bezeichnung bis heute weiter, obwohl die ursprüngliche Gaststätte längst verschwunden ist.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt über die Rechte Wienzeile, eine Hauptstrasse mit mehreren Verkehrsanbindungen in der Nähe. Besucher sollten beachten, dass dies ein privates Wohngebäude ist und nur die Aussenseite einsehbar ist.
Eine Relieftafel von Oskar Thiede am Haus zeigt den Bärenüberfall der Sage und datiert ihn auf 1660. Die Mühle selbst stand auf dem Nachbargrundstück, etwa Rechte Wienzeile 3, wohin sie 1794 verlegt wurde, bevor der Mühlbach 1856 zugeschüttet wurde.
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