Palais Erdödy-Fürstenberg, Barockschloss in Innere Stadt, Wien, Österreich
Der Palais Erdödy-Fürstenberg ist ein fünfgeschossiges Barockpalais im Zentrum Wiens mit einer symmetrischen Fassade, die sieben Fensterachsen und ein prachtvolles Eingangsportal zeigt. Das Gebäude besticht durch seine harmonische Proportionen und den aufwendigen Dekorationsstil, der typisch für die wohlhabende Wiener Gesellschaft des 18. Jahrhunderts ist.
Der Palais wurde 1714 von Graf Georg Erdödy erworben und erfuhr bis 1724 eine umfassende Umgestaltung in seinen heutigen Barockstil. Die Renovation machte es zu einem der bedeutenden Adelssitze in der Wiener Innenstadt.
Das Palais war ein Treffpunkt für die Wiener Aristokratie und spiegelt die Vorlieben der wohlhabenden Familien wider, die hier lebten. Die Räume zeigen, wie der Adel in dieser Zeit seinen Alltag gestaltete und welche Kunstwerke ihm wichtig waren.
Der Palais liegt an der Himmelpfortgasse im Zentrum der Stadt und ist leicht zu Fuß erreichbar. Die Räume können bei Ausstellungen besichtigt werden, also sollte man sich vorher über aktuelle Veranstaltungen informieren.
Der Eingangsbereich des Palais hat Kreuzgewölbe, die sich zu einem inneren Hof öffnen, der die typische Wiener Bauweise des 18. Jahrhunderts bewahrt hat. Diese ruhige Ecke bietet einen Einblick in die städtebauliche Organisation der damaligen Zeit.
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