Savoysches Damenstift, Adelsresidenz im ersten Bezirk, Wien, Österreich.
Das Savoysche Damenstift ist ein dreistöckiges Palais im Inneren Bezirk Wiens mit zehn Fensterachsen an der Fassade. Ein bleiernes Statue der Immaculata schmückt die Außenseite des Hauses und prägt sein Erscheinungsbild.
Das Haus entstand 1688 aus der Vereinigung von zwei älteren Gebäuden und kam später im 18. Jahrhundert in den Besitz des Prinzen Thomas Emanuel von Savoyen-Carignan. Diese Verbindung mit dem Savoyer Adel prägte seine Geschichte und seinen Namen.
Das Gebäude war lange Zeit ein Wohnort für adlige Frauen, die unter der Verwaltung des Liechtenstein-Majorats lebten. Diese Tradition der Frauenresidenz prägte das Haus bis in die späte Neuzeit.
Der Treppen im Vestibül und im Hof sind aus Kaisersteinbruch-Material gebaut und zeigen handwerkliche Details der Wendetreppe. Beim Erkunden des Inneren sollte man auf diese massiven Steinelemente achten, die verschiedene Bereiche des Hauses verbinden.
Im Innenhof befindet sich der Witwenbrunnen des Sarepta, ein früher klassischer Wandbrunnen, den Johann Martin Fischer und Franz Xaver Messerschmidt gemeinsam schufen. Dieser Brunnen ist ein seltenes Beispiel ihrer künstlerischen Zusammenarbeit in Wien.
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