Obelisk in Hadersfeld, Monument und Obelisk in Sankt Andrä-Wördern, Österreich.
Der Obelisk in Hadersfeld ist ein steinernes Denkmal auf einem Sockel, über dem sich eine künstliche Grotte aus Bruchsteinen erhebt. Sein oberes Ende krönt ein goldener Stern das schlank zulaufende Bauwerk.
Auf diesem Ort stand einst ein römischer Wachturm, der später als Signalfeuer während der Türkenbelagerungen Wiens im 16. und 17. Jahrhundert genutzt wurde. Der Obelisk selbst entstand dann in der Zeit um 1800 als Teil der fürstlichen Gestaltung der Landschaft.
Der Obelisk wurde als Teil einer Parkanlage errichtet, die ab 1800 in der Nähe des Schlosses Hadersfeld entstand. Das Bauwerk spiegelt die Gestaltungsideen der Zeit wider und zeigt, wie die Herrschaft die Landschaft nach ihren Vorstellungen umformte.
Das Denkmal liegt auf erhöhtem Gelände und bietet von seiner Position aus weite Aussichten über die flachen Landschaften Tulnerfels und Marchfeld. Die Erreichbarkeit und Begehbarkeit hängt von den lokalen Wegen und dem Wetter ab.
Die goldene Spitze des Obelisken markiert die historische Grenze des Bistums Passau. Diese Doppelfunktion als Landmarke und religiöse Grenzmarkierung zeigt, wie solche Bauwerke früher mehrere Zwecke erfüllten.
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