Lourdesgrotte im Wienerwald, Religiöse Pilgerstätte in Klosterneuburg, Österreich
Die Lourdesgrotte ist eine religiöse Andachtsstätte in Klosterneuburg, die in einer natürlichen Felsformation in einem Waldgebiet liegt. Im Inneren befinden sich eine Marmorstatue der Maria Immaculata und eine Darstellung der Heiligen Bernadette Soubirous.
Das Heiligtum entstand zwischen 1923 und 1925 unter der Leitung von Pater Caspar Hutter als Nachbildung der französischen Lourdes-Grotte. Bei der Eröffnung versammelten sich tausende Gläubige zum gemeinsamen Gebet an diesem neuen Ort.
Der Kreuzweg von der Hauptstraße zur Grotte besteht aus 15 Tabernakelpfeilern mit Rosenkranzreliefs, die 1936 von der Kunstanstalt Bartolotti geschaffen wurden. Bei der Straße steht eine Herz-Jesu-Statue, an der Wegstrecke eine Christophorus-Statue. Die Wallfahrtsstätte ist die größte der Erzdiözese Wien und zählt jährlich rund 80.000 Pilger und Besucher.
Die Wallfahrtsstätte liegt rund 1,5 km westlich der Pfarrkirche Maria Gugging an der Klosterneuburger Straße (B14). Von einer Herz-Jesu-Statue an der Hauptstraße führt ein Kreuzweg mit 15 Tabernakelpfeilern, die Rosenkranzreliefs tragen, an einer Christophorus-Statue vorbei zur Grotte. Der Zugang erfolgt zu Fuß über unebenes Gelände.
Das schmiedeeiserne Abschlussgitter der Felsennische ist ebenso wie die Marmorstatue der Immaculata und die Bernadette-Figur eine getreue Nachbildung der Originale von Lourdes in Südwestfrankreich. Das Gelände ist ein aufgelassener Steinbruch, den Maria Pflaum (1875–1939) stiftete; an der Einweihung am 10. Mai 1925 durch Prälat Ignaz Seipel sollen über 40.000 Menschen teilgenommen haben.
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