Villa Pereira, Historische Villa in Sankt Andrä-Wördern, Österreich
Villa Pereira ist ein dreistöckiges Herrenhaus in Sankt Andrä-Wördern mit einem quadratischen Grundriss und gestaffelten Kubikformen. Die Eckluftfahrten überblicken die Aulandschaften der Donau und prägen das Erscheinungsbild des Anwesens deutlich.
Das Herrenhaus wurde zwischen 1846 und 1849 von den Architekten Ludwig Förster und Theophil Hansen für Bankier Louis von Pereira-Arnstein erbaut. Es entstand in einer Zeit, als der Historismus die Architektur Österreichs prägte.
Das Gebäude zeigt byzantinische Stilelemente, die typisch für die österreichische Architektur des 19. Jahrhunderts sind. Man kann diese Einflüsse in den Türmen und den gestuften Formen deutlich erkennen.
Das Anwesen liegt an der Greifensteinerstraße 158 in einer leicht erhöhten Lage mit Blick auf die Donaulandschaft. Der Status als geschütztes Denkmal bedeutet, dass die äußere Struktur bewahrt ist und von außen gut sichtbar bleibt.
Die Familie Pereira-Arnstein war eng mit Wiens Kulturbetrieb verbunden und spielte eine wichtige Rolle in der Kunstwelt des 19. Jahrhunderts. Die Großmutter und Mutter des Besitzers galten als bekannte Salonnièren und Unterstützer von Künstlern und Intellektuellen.
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