Salzofenhöhle, Archäologische Höhle in Grundlsee, Österreich.
Die Salzofen-Höhle liegt in einer Höhe von etwa 2070 Metern in den Bergen des Toten Gebirges und verfügt über mehrere Kammern sowie natürliche Felswandungen. Die Höhle ist von außen sichtbar und zeigt deutlich die Kraft der Natur in dieser wilden Bergregion.
Die Stätte wurde vor etwa 34000 Jahren von Paläolithikern bewohnt, die Steinwerkzeuge hinterließen und Höhlenbären jagten. Die Grabungen zeigten, dass Menschen damals bereits in dieser extremen Höhenlage lebten und überlebten.
Der Ort trägt seinen Namen nach den Salzvorkommen in der Gegend und ist heute ein Ort, an dem Besucher die raue Berglandschaft erleben und verstehen können, wie frühe Menschen in extremen Höhenlagen lebten.
Der Besuch ist nur unter guten Wetterbedingungen im Sommer möglich und erfordert festes Schuhwerk und Bergausrüstung. Von designierten Aussichtspunkten aus können Besucher den Eingang beobachten, sollten aber mit steilen Wegen und rauem Gelande rechnen.
Eine wichtige Entdeckung war eine 35000 Jahre alte Knochenflöte, die zeigt, dass Menschen damals bereits Musik machten. Diese Flöte ist einer der ältesten Musikinstrumente, die je gefunden wurden.
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