Schloss Zigguln, Schloss und Herrenhaus in Klagenfurt, Österreich
Schloss Zigguln ist eine Burganlage mit rechteckiger Grundform und zweigeschossiger Struktur in Klagenfurt. Das Gebäude verfügt über einen zentralen Innenhof und ausgedehnte Flügel auf beiden Seiten des Hauptbaus.
Die erste dokumentierte Erwähnung stammt aus 1496 unter dem Namen Zikullen, als es noch ein kleiner Bauernhof war. Im Laufe der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde es zu einem vollständigen Schloss umgewandelt.
Der Ort war lange Zeit ein Rückzugsort für die Jesuiten, die ihn als Sommerresidenz für adlige Schüler nutzten. Nach ihrer Abreise wurde das Gebäude zu einem Platz für Waisen und veränderte seine Rolle in der Stadt grundlegend.
Das Gebäude wurde zuletzt 1996 umfassend instand gesetzt, wobei der Innenhof renoviert und Verputzarbeiten durchgeführt wurden. Die ursprüngliche gelbe Verputzung wurde dabei teilweise erhalten und prägt das Erscheinungsbild heute noch.
Der Name Zikullen stammt von Secula ab, einer mittelalterlichen Axtart, die zur Waldrodung in der Region verwendet wurde. Diese etymologische Verbindung zeigt, wie eng die Geschichte des Ortes mit der Besiedlung und Landnutzung der Gegend verwoben ist.
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