Kreuzberglkirche, Barockkirche in Klagenfurt, Österreich
Die Kreuzberglkirche ist eine Barockkirche am Kreuzbergl in Klagenfurt, erbaut ab 1737 und geweiht 1742. An das quadratische Langhaus schließt ein eingezogener, einjochiger Chor mit Dreiachtelschluss an; die Ostfassade trägt ein Paar gedrungener Türme mit barocken Zwiebelhelmen. Im Inneren malte Josef Ferdinand Fromiller auf das Tonnengewölbe eine gemalte Scheinkuppel mit Architekturprospekt und dem Schweißtuch Christi.
1692 ließ Christoph Anton von Leilersperg am Kreuzbergl eine große Kalvarienberggruppe aufstellen. 1737 schenkte der Abt von Viktring der Gottesleichnamsbruderschaft den Grund für eine Kirche, die 1742 geweiht wurde. Die Kirche ist ein Rektorat der Stadtpfarrkirche St. Egid, mit der sie eine städtebauliche Achse bildet.
Die Kirche ist ein Rektorat der Stadtpfarrkirche St. Egid, mit der sie eine städtebauliche Achse bildet. Die drei Altäre stammen aus der Bauzeit um 1742; die Altarblätter, darunter die Beweinung Christi am Hochaltar, malte Josef Ferdinand Fromiller. Die Kirche besitzt zudem ein Gemälde des Schweißtuchs Christi und einen Gnadenstuhl von 1741.
Die Kirche steht auf dem Kreuzbergl über Klagenfurt und bildet mit der Stadtpfarrkirche St. Egid eine städtebauliche Achse. Die Ostfassade wird von zwei gedrungenen Türmen mit barocken Zwiebelhelmen flankiert. Im Inneren öffnet sich die kleine Vorhalle unter der Orgelempore zum tonnengewölbten Langhaus; die drei Altäre stammen aus der Bauzeit der Kirche.
Die gemalte Ausstattung stammt von Josef Ferdinand Fromiller, der die drei Altarblätter und die Scheinkuppel mit Architekturprospekt und dem Schweißtuch Christi am Tonnengewölbe schuf. Die Stuckdekoration um 1740 wird Anton Gigl zugeschrieben. Der Hochaltar aus Stuckmarmor mit glatten und gedrehten Säulen zeigt die Beweinung Christi.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.506 Mitwirkenden weltweit.