Botanical garden in Klagenfurt, Botanischer Garten in Klagenfurt, Österreich
Der Botanische Garten in Klagenfurt ist eine Anlage mit etwa 1,2 Hektar Fläche in einem ehemaligen Steinbruch. Das Areal ist in spezialisierte Bereiche unterteilt, darunter Alpengewächse, Sumpfpflanzen und Heilkräuter.
Am 22. April 1862 wurde das Kärntner Landesmuseum mit der Gründung eines Botanischen Gartens beauftragt; er wurde zunächst im ehemaligen Friedhofsgarten des Bürgerspitals angelegt. Bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, siedelten die Restbestände in einen aufgelassenen Steinbruch am Fuß des Kreuzbergls über. Der Wiederaufbau begann 1958 und endete mit der Eröffnung des Botanischen Zentrums im Juni 1965.
Der Garten ist nach dem Kreuzbergl benannt, an dessen Fuß er in einem ehemaligen Steinbruch liegt. Seit 1965 gibt das Kärntner Botanikzentrum die Zeitschrift Wulfenia heraus, benannt nach der Kärntner Wulfenie, einer heimischen Pflanze, die einen Schwerpunkt der Sammlungen bildet. Von Mai bis September finden wöchentlich botanische Vorträge statt.
Der Garten liegt in einem aufgelassenen Steinbruch am Fuß des Kreuzbergls und ist als Naherholungsziel öffentlich zugänglich. Von Mai bis September werden im Botanischen Zentrum wöchentlich Vorträge aus der Welt der Botanik gehalten. Bis 2015 führte vom Gelände ein Zugang zum Bergbaumuseum Klagenfurt, das im Zweiten Weltkrieg auch als Luftschutzbunker diente und danach aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurde.
Das älteste Stück ist das Herbarium Vivum, eine Sammlung getrockneter Pflanzen aus dem Jahr 1752, die im Gebäude des Botanischen Zentrums aufbewahrt wird. Dort lagern zudem über 8.200 fossile Pflanzenexemplare, vorwiegend aus Kärnten, und es werden Samen mit mehr als 360 Gärten weltweit getauscht.
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