Pointe-aux-Prairies Nature Park, Naturschutzgebiet in Montreal, Kanada
Der Pointe-aux-Prairies Naturpark ist ein 261 Hektar großes Schutzgebiet in Montreal mit drei unterschiedlichen Bereichen: Sumpfland, Wald und Wiesen zwischen dem Boulevard Gouin und dem Sankt-Lorenz-Strom. Das Gelände ist durchzogen von Wanderwegen und Radstrecken, die verschiedene Landschaftstypen verbinden.
Das Schutzgebiet entstand in den 1980er Jahren aus der Vereinigung von drei regionalen Parks: Rivière-des-Prairies, Pointe-aux-Trembles und Bois-de-la-Réparation. Diese Zusammenlegung schuf einen zusammenhängenden Naturraum für die Bevölkerung Montreals.
Das Maison Bleau, ein geschütztes Wohnhaus im Kolonialstil mit charakteristischem Spitzdach, zeigt die ländliche Architektur des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude vermittelt Einblicke in die alltägliche Lebensweise früherer Bewohner der Region.
Das Gelände bietet mehr als 20 Kilometer Wege zum Wandern, Radfahren und für Tierbeobachtung mit gekennzeichneten Strecken. Im Winter können Besucher auch Langlauf betreiben, wobei die Wege für verschiedene Aktivitäten ausgewiesen sind.
Der Park verdankt seinen Namen einem Studentenwettbewerb aus dem Jahr 1987, bei dem junge Menschen aus der Region bei der Namensfindung mitbestimmten. Diese Verbindung zwischen Bildung und Umweltschutz prägt die Identität des Parks bis heute.
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