Île Sainte-Thérèse, Flussinsel in Varennes, Kanada.
Île Sainte-Thérèse ist eine Insel im Heiligen-Lorenz-Strom mit einer Fläche von etwa 540 Hektar und beherbergt Wälder, Sumpfgebiete sowie Ackerflächen innerhalb des Hochelaga-Archipels. Die Küstenlinie erstreckt sich über etwa 11 Kilometer und besteht aus erosionsempfindlichen Ton- und Sandablagerungen.
Die Insel wurde erstmals 1662 an Ignace Boucher vergeben und zog bald Siedler an, die sich dort niederließen. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts lebten dort etwa 53 Einwohner, die das Land bewirtschafteten und die Insel geprägt haben.
Der Name der Insel stammt von einer Kapelle, die einst hier stand und der heiligen Theresa gewidmet war. Besucher können auf den Wegen die Spuren dieser religiösen Vergangenheit entdecken, die das tägliche Leben der früheren Bewohner geprägt hat.
Die Insel ist heute unbewohnt und kann nur per Boot erreicht werden, daher sollten Besucher eine Bootsfahrt planen. Der Zugang ist wegen der abgelegenen Lage begrenzt, also Informationen zu möglichen Touren eingeholt einholen, bevor man anreist.
Unter dem Boden wurden Spuren von Siedlungen entdeckt, die über 2500 Jahre alt sind und zeigen, dass Ureinwohner lange Zeit an den Ufern lebten. Diese archäologischen Funde sind Erinnerungen an die lange Geschichte der Besiedlung an diesem Ort.
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