Fort St-Louis, fort in Kahnawake, Quebec
Fort St-Louis ist eine Festungsanlage aus dem frühen 18. Jahrhundert im québécois Kahnawake, deren Überreste auf einem Hügel mit Blick auf den St.-Lorenz-Strom stehen. Die noch vorhandenen Steinmauern sind etwa drei Meter hoch und zeigen zwei Bastionen, die nach Nordwesten und Südwesten ausgerichtet sind, während die östliche Wand im Laufe der Zeit verschwunden ist.
Die Anlage wurde 1725 von den Franzosen aus Holz errichtet, um die christliche Iroquois-Bevölkerung vor Angriffen zu schützen, bevor sie 1747 mit Stein verstärkt wurde. Diese Umwandlung spiegelt die wachsende Notwendigkeit wider, die Siedlung gegen mögliche Konflikte in der frühen Kolonialzeit zu verteidigen.
Fort St-Louis steht auf dem Territorium der Mohawk und erinnert an die Verbindung zwischen französischen Siedlern und der christlichen Iroquois-Bevölkerung, die hier Schutz suchte. Die Missionsstation und die Befestigung zeigen, wie diese Gemeinschaft ihr Leben entlang des St.-Lorenz-Stroms organisierte und verteidigte.
Der Ort ist leicht mit dem Auto oder Fahrrad von Montreal aus erreichbar und befindet sich in Kahnawake. Die Wanderung durch die Anlage ist unkompliziert, da die Wege offen und die alten Mauern deutlich sichtbar sind.
Die Missionsstation Caughnawaga war ursprünglich 1667 in La Prairie gegründet, wurde aber mehrmals wegen des Bodenabbaus verlegt, bevor sie sich in Kahnawake niederließ. Diese Wanderungsbewegungen zeigen, wie eng die Verteidigungsanlage mit den landwirtschaftlichen Bedürfnissen der Gemeinde verflochten war.
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