LeBer-LeMoyne House, Pelzhandelsposten aus dem 17. Jahrhundert in Lachine, Kanada.
Das LeBer-LeMoyne House ist ein Steingebäude mit steil geneigten Dächern und T-förmigem Grundriss, das am Lachine-Kanal und dem Sankt-Lorenz-Strom liegt. Die Mauern sind aus grauem Feldstein gebaut, und das Innere enthält Räume, die das Leben der frühen Händler zeigen.
Das Gebäude wurde zwischen 1669 und 1671 von den Kaufleuten Jacques Le Ber und Charles Le Moyne errichtet und diente bis 1685 als Handelsposten. Nach dieser Zeit wurde es zu einem privaten Wohnhaus und später in ein Museum umgewandelt.
Das Haus spiegelt den frühen französischen Kolonialstil wider und zeigt durch archäologische Funde die Beziehungen zwischen europäischen Händlern und First Nations während des Pelzhandels. Besucher können heute sehen, wie diese beiden Welten an diesem Ort aufeinandertrafen.
Das Museum zeigt Artefakte aus archäologischen Ausgrabungen, die über Tausende von Objekten freilegen, die mit indigenen Völkern und frühen französischen Siedlern verbunden sind. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei milder Witterung, wenn die Räume und der Außenbereich bequem zu erkunden sind.
Das Haus ist das älteste noch stehende Gebäude in Montreal und das einzige erhaltene Bauwerk, das mit Charles Le Moynes Handelsaktivitäten verbunden ist. Diese seltene Kombination macht es zu einem Fenster in die frühe Handelsgeschichte der Region, die sonst nirgendwo sichtbar ist.
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