Sihl, Flusssystem nahe Hauptbahnhof, Schweiz
Die Sihl ist ein Flusssystem, das sich über etwa 73 Kilometer durch die Kantone Schwyz, Zürich und Zug erstreckt und schließlich in die Limmat mündet. Der Fluss fließt unter dem Zürich Hauptbahnhof durch angelegte Tunnel, wobei Teile des Bahnhofs direkt über dem Wasserlauf konstruiert wurden.
Die erste schriftliche Erwähnung des Flusses stammt aus dem Jahr 1018, als er als Sylaha dokumentiert wurde, was auf alte europäische oder keltische Wurzeln hindeutet. Seit damals hat sich der Fluss durch menschliche Eingriffe entwickelt, insbesondere durch die Errichtung des Sihlsees als Stausee im 20. Jahrhundert.
Der Fluss prägt das Tal mit Wanderwegen und Naturräumen, die zum täglichen Spazieren und Verweilen einladen. Menschen nutzen die Ufer das ganze Jahr hindurch, um Zeit im Freien zu verbringen.
Der Fluss lässt sich an vielen Stellen vom Ufer aus erkunden, besonders in der Sihl-Talzone mit gut ausgebauten Fußwegen. Besucher sollten wissen, dass die Zugänglichkeit je nach Jahreszeit und Wasserstand variieren kann.
Der Sihlsee, der größte künstliche See der Schweiz, wurde durch einen 33 Meter hohen Damm geschaffen und reguliert den Flussfluss gezielt. Dieser Stausee beeinflusst die Wassermenge flussabwärts besonders in den Wintermonaten.
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