Tannensee, Stausee in der Schweiz
Der Tannensee ist ein Stausee im Kanton Obwalden, der auf über 1900 Metern Höhe in einem Bergtal liegt und von hohen Gipfeln umgeben ist. Das Wasser wird durch einen Erdamm, der 1958 errichtet wurde, gestaut und speist eine Kraftwerk in Kerns, während die Fläche etwa 33 Hektar umfasst.
Der See wurde 1958 durch den Bau eines Staudamms aus Erde geschaffen, der mehrere kleine Bäche und Moorgebiete zusammenfasste. Damit wurde das natürliche Bergland in ein Wasserspeichersystem zur Stromerzeugung umgewandelt und diente als Teil der Schweizer Bemühungen um erneuerbare Energien.
Der Stausee entstand durch die Umwandlung einer natürlichen Berglandschaft in ein Wasserspeichersystem für die lokale Bevölkerung. Heute ist der See ein Ort, an dem Besucher die stille Schönheit der Schweizer Alpen erleben und die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur erkennen können.
Der See ist über einfache Straßen und Wanderwege erreichbar und im Sommer über Parkplätze in der Nähe zugänglich. Besucher sollten mit kühlerem Wetter und schnell wechselnden Bedingungen rechnen, besonders in den höheren Lagen, wo Schnee auch in den frühen Sommermonaten möglich ist.
Obwohl der See ein künstliches Bauwerk ist, behält er eine natürliche Ausstrahlung mit Grasböschungen und steilen Bergwänden, die ihn von modernen Staudämmen unterscheiden. Im Winter gefriert die Oberfläche manchmal zu, was lokale Bewohner zum Eislaufen und Schneeschuhwandern nutzen.
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