Rotsandnollen, Berggipfel in Obwalden und Nidwalden, Schweiz
Der Rotsandnollen ist ein Berg in den Schweizer Alpen zwischen den Kantonen Obwalden und Nidwalden. Mit seiner Höhe von 2700 Metern bildet er eine natürliche Grenze zwischen den beiden Kantonen in der Zentralschweiz.
Der Berg markierte schon lange die Grenze zwischen den beiden Kantonen in der Schweizer Alpenregion. Diese geografische Rolle existiert seit der Bildung der modernen Schweizer Kantone.
Bergführer aus den lokalen Gemeinden pflegen die traditionellen Alpenrouten zum Gipfel und geben ihr Wissen an nachfolgende Generationen weiter.
Der Gipfel wird auf weglosem, aber relativ einfachem Gelände über den Sattel zwischen Barglen und Rotsandnollen erreicht; die Tour ist in der SAC-Wanderskala mit T2-3 bzw. B (Bergwanderer) klassifiziert. Der Sattel ist ebenfalls nur weglos erreichbar, entweder von der Stöckalp über Unter Boden und die Wolfisalp oder vom Bonistock ob Melchsee-Frutt, wobei südlich des Berges ein Schrattenkalk-Karstfeld mit karrigen Verwitterungsoberflächen durchquert wird. Im Winter ist der Rotsandnollen ein Ziel für Schneeschuhwanderer und Tourengänger.
Der Gipfel ist mit einer Steinpyramide markiert. Er ist die höchste Erhebung der Gemeinde Kerns und der höchste Berg an den Flanken des Sarneraatals; in Obwalden liegen nur die Gipfel der Exklave Engelberg höher.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.413 Mitwirkenden weltweit.