Kloster Mariazell-Wurmsbach, Zisterzienserkloster am Zürichsee in Rapperswil-Jona, Schweiz
Wurmsbach Abbey ist ein Zisterzienserkloster in Rapperswil-Jona am nördlichen Ufer des Zürichsees mit Steingebäuden und umgebenden Gärten. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Gebäude, die in verschiedenen Baustilen errichtet wurden und den Betrieb eines aktiven Klosters widerspiegeln.
Gründer der Abtei war Graf Rudolf von Rapperswil, der sie 1259 gründete und seine Burg sowie Ländereien der Gründung schenkte. Diese Gründung war Teil der ausgedehnten Expansion der Zisterzienser im Mittelalter in der Schweiz.
Die Abtei wird von einer aktiven Ordensgemeinschaft bewohnt, die seit Jahrhunderten Traditionen wie Kräuteranbau und religiöse Unterrichtung pflegt. Besucher können diese gelebte Praxis in den Gärten und dem täglichen Leben der Gemeinschaft wahrnehmen.
Das Gelände ist während des Tages zugänglich, und Besucher können die Kirche während Gottesdienste besuchen oder die Gärten erkunden. Es ist ratsam, sich vorher über Besuchszeiten zu informieren, um die religiöse Gemeinschaft nicht zu stören.
Das Kloster überstand mehrere krisenhafte Epochen, darunter den Villmerger Krieg 1656 und die Invasion durch französische und russische Truppen 1799. Diese Ereignisse hätten leicht zur Zerstörung der Anlage führen können, aber die Abtei blieb erhalten.
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