Ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul, Dominikanerklosterkirche in Cazis, Schweiz
Die Klosterkirche St. Peter und Paul ist eine Dominikanerklosterkirche in Cazis mit einem langen Chor, der mit Sterngewölben verziert ist und durch einen erweiterten Chorhallenbogen abgeschlossen wird. Das Kirchenschiff wird von einem dreiseitigen Chorschluss geprägt, der die spätgotische Architektur des Gebäudes unterstreicht.
Der Architektur Andreas Bühler baute zwischen 1491 und 1504 die Kirche, wobei er Mauern aus der vorherigen romanischen Struktur nutzte und schuf damit eine der grössten spätgotischen Kirchen in Graubünden. Diese Kombination aus alter Substanz und neuer Gestaltung prägte die Entwicklung des Ortes während dieser Übergangszeit.
Das Gemälde über dem Westportal von 1504 zeigt die Heiligen Petrus und Paulus zusammen mit Äbtissin Margareta von Raitnau. Es verdeutlicht die Verbindung zwischen den geistlichen Figuren und der Leiterin des Klosters in dieser Zeit.
Der Klosterbetrieb bietet Gästezimmer mit fliessend Wasser und gemeinsamen Badezimmern für Besucher, die an Einkehrtagen oder persönlicher Besinnung interessiert sind. Die Unterkunft ist ganzjährig verfügbar und eignet sich für diejenigen, die Zeit in dieser spirituellen Umgebung verbringen möchten.
Hinter dem Choraltar ruht eine Nische mit den Überresten des Heiligen Viktor von Tomils, einer regionalen Märtyrerfigur, deren Reliquien 1496 nach Cazis überführt wurden. Diese Ruhestätte zog früher Pilger an, die die Verbindung zum lokalen Heiligen suchten.
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